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EKiZ Sachsen FACHTAG 2016

„WEITERENTWICKLUNG ZU ELTERN-KIND-ZENTREN – TENDENZEN UND PERSPEKTIVEN“ am 17.11.2016 in Dresden

2016 starteten 31 Einrichtungen aus ganz Sachsen in das Modellprojekt „Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Eltern-Kind-Zentren“. Im Laufe des Projektes gilt es Strategien zu entwickeln und zu erkunden unter welchen Bedingungen Kindertageseinrichtungen zu einer zentralen Säule für familienfreundliche Kommunen werden können. Im Rahmen des Projekts werden Kommunen, Träger und Einrichtungen durch eine ressourcenorientierte Begleitung auf diesem Weg unterstützt. Nach Abschluss der ereignis- und erfahrungsreichen Startphase ist nun der richtige Zeitpunkt, um erste Erfahrungen in der Öffentlichkeit zu reflektieren:

Welche Tendenzen und Perspektiven lassen sich aufzeigen? Welche Bedarfe und Erkenntnisse sind bereits sichtbar?

Um diesen Fragen nachzuspüren, lud das Felsenweg-Institutes der Karl Kübel Stiftung als Projektleitung und das Sächsische Staatsministerium für Kultus am 17.11.2016 zu einem bundesweiten Fachtag in die Räumlichkeiten der Sächsischen Aufbaubank.

Vertreter der Modellstandorte und interessierte Fachbesucher konnten über eine Vielzahl an Impulsvorträgen und Marktplatzstände Ideen für die eigene Praxis aufnehmen und in den Austausch mit anderen Standorten oder Vertreterinnen von Best-Practice-Einrichtungen und Experten aus dem Bundesgebiet treten.

Im folgenden finden Sie die Dokumentation dieses ersten Fachtages.

 


Impressionen (49 Bilder)


Tagungsablauf

Anmeldung

Pünktlich um 9 Uhr öffneten sich die Türen des ersten Fachtages des Landesmodellprojektes EKiZ-Sachsen. Das Team des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des Felsenweg-Institutes begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bot Orientierung im Programm und in der Anmeldung.

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Begrüßung

Margot Refle
Institutsleitung Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung

Frau Margot Refle grüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Die Aufwachsensbedingungen von Kindern und ihren Familien zu verbessern, sei das Kernanliegen des Felsenweg-Institutes und ein wesentliches Motiv des Modellprojektes EKiZ-Sachsen“, so Frau Refle.

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In der Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Eltern-Kind-Zentren läge der Schlüssel zur frühzeitigen und niederschwelligen Erreichung aller Familien, denn nur durch ein konsequentes Aufgreifen der Bedarfe der Eltern und einer realistischen Einschätzung der eigenen Möglichkeiten können Kindertageseinrichtungen einen derart erweitern Auftrag wahrnehmen, so Refle weiter. Die am Felsenweg-Institut entwickelte Leitidee „GaBi – Ganzheitliche Bildung im Sozialraum“ bietet konkrete Anhaltspunkte für die fachliche und strukturelle Weiterentwicklung von Einrichtungen. Die Begleitung der Modelleinrichtungen von EKiZ-Sachsen erfolgt auf Grundlage der Gabi-Leitidee. Frau Refle dankte für das bisher entgegengebrachte Vertrauen der beteiligten Modellstandorte und des Projektträgers und wünschte einen erkenntnisreichen Fachtag.
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Grußwort

Arnfried Schlosser
Referatsleiter Kindertagesbetreuung
Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Arnfried Schlosser begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen des Projektträgers. Er stellte heraus, dass in der über das Modellprojekt gewonnenen Erkenntnis ein großer Mehrwert für Entscheidungen bezüglich künftiger Entwicklungen im Freistaat läge.
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Das Ausloten von Grenzen und Möglichkeiten einer Auftragserweiterung der Kindertagseeinrichtungen im Sinne eines Eltern-Kind-Zentrums ist daher ein zentrales Erkenntnisinteresse des Modellprojektes. Mit Verweis auf die tagesaktuelle Erklärung der Bund-Länder-Kommission  zu „Frühe Bildung – Mehr Qualität für alle Kinder“, stellte er die Aktualität des im Modellprojekt aufgegriffenen Themenfeldes heraus. Er dankte den beteiligten Einrichtungen und Teams, die sich der Herausforderung einer Einrichtungsentwicklung und Auftragserweiterung stellen und damit einen erheblichen Mehraufwand stemmen. Ein Lob ging außerdem an Projektleitung und den Beirat als fachliche und logistische Motoren des Vorhabens.
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Tagungsmoderation

Sylke Bilz
Projektleitung EKiZ Sachsen,
Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung
Sylke Bilz gab einen Überblick über den Tagesablauf und stellte die Verbindung zwischen den Fachimpulsen am Morgen, dem Marktplatz am Mittag und den Workshops am Nachmittag her.

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Einstieg in das Thema

„Eltern-Kind-Zentren
Rahmen- und Gelingesbedingungen“

Martin Quente
Präsidium Bundesverband der Familienzentren e.V.
Geschäftsführer Nestwärme e.V. Berlin und

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Impulse

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EKiZ und Wirkorientierung im GaBi Beratungsansatz

Günter Refle, Sylke Bilz, Irene Ebert
Projektteam EKiZ Sachsen, Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung

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Strukturelle Weiterentwicklung kommunaler Familienbildung Familienstützpunkte in Augsburg

Susanne Puhle
Amt für Kinder, Jugend und Familie, Fachstelle Familienbildung

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EKiZ im Haus „LOUISE“ als Haus für Kinder, Jugendliche und Familien

Jana Lattek
Fachbereichsleiterin Bildung, Beratung, Förderung und Begleitung, Malwina e.V., Dresden

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EKiZ – Rolle und Verantwortung der Einrichtungsleitung

Georg Hädicke
Leiter FamilienKita „Anne Frank“, Jena

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Erwartung der Eltern an EKiZ
Was brauchen Eltern?

Sascha König-Apel
Stadtelternrat Dresden

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Marktplatz

9 Stände

Ekiz-Sachsen-Fachtag-2016-Marktstaende.zip (138 MB)

Fachaustausch in 2 Runden

unterstützt durch das Projektteam EKiZ Sachsen und weitere Moderatoren

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Fachaustausch in Kleingruppen
„EKiZ-Visionen, erste Ansätze und Herausforderungen“

Mit den Eindrücken der Impulsvorträge des Vormittags und den Gesprächen auf dem Marktplatz konnten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen über ihre Vorstellung von einer sich zum Familienzentrum erweiternden Einrichtung austauschen.mehr lesen...

Es wurde festgehalten, welche vorhandenen Stränge hierfür aufgenommen und weiter verfolgt werden können und wo die wesentlichen Baustellen für eine gelungene Umsetzung liegen. Ziel war es, das breite Spektrum an Themen und Fragestellung abzubilden, welche im Zuge einer Weiterentwicklung zum Eltern-Kind-Zentrum relevant werden.
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Fachaustausch an „TreffPunkten“
„Für EKiZ Sachsen – auf den Punkt gebracht“

Im zweiten Schritt dieser Arbeitsphase wurden die im kleinen Kreis festgehaltenen Punkte in Großgruppen weiterbearbeitet. Ziel war es Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Kleingruppen zu thematisieren
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und eine allgemeine (bzw. kleingruppenübergreifende) Tendenzen bezüglich der hemmenden und fördernden Parameter für einen wirksame Weiterentwicklung zu einem Eltern-Kind-Zentrum in Sachsen herauszuarbeiten. Die Ergebnisse des Austausches wurden entsprechend festgehalten und können über die Dokumentation eingesehen werden.

5-Ekiz-Sachsen-Fachtag-2016-Treffpunkt.zip (133 MB)

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Abschluss Plenum

Günter Refle
Institutsleitung Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung

Zum Abschluss der nachmittäglichen Arbeitsphase in den Workshops sollte die Diskussion bzw. der Konsens der Gruppe zu einem Satz zugespitzt werden.
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Ziel war es dabei an einem zentralen Aspekt den Diskussions- und Erkenntnisprozess in der Gruppe zusammenzufassen und so für die Teilnehmer*innen der anderen Gruppen greifbarerer zu machen.

Herr Günter Refle stellte abschließend den Bezug zwischen den konkreten Rückmeldungen der Teilnehmer*innen und den weiteren Arbeitsschritten im Rahmen des Modellprojektes her. Ausgehend von den im Rahmen des Fachtages verdeutlichten Tendenzen und Perspektiven schloss er in Form eines Ausblickes für die weitere Projektlaufzeit.

6-Ekiz-Sachsen-Fachtag-2016-Plenum.zip (39 MB)

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